Mailversand von dynamischen IP
Häufig werden wir gefragt, warum E-Mails entweder bei unseren Kunden nicht ankommen oder, warum E-Mails unserer Kunden nicht bei dem gewünschten Empfängern ankommen.
Ein sehr grosser Teil des weltweiten Spam-Aufkommens wird über dynamische IP-Adressen von Privat-Anwendern versandt. Deren PC sind dann mit einem Trojaner o.ä. befallen, der sie zum Versender von Massenmails macht. In der Regel merkt der Besitzer nur, dass sein PC langsamer wird oder seine DSL-Anbindung starken Schwankungen unterliegt.
Weil dieser Zusammenhang bekannt ist, werden häufig ganze Netze von DSL-Anbietern, die sich an Privatanwender richten, in sogenannten Blacklists erfasst und quasi unter Generalverdacht gestellt.
Oder es werden nur die IP-Adressen, von denen bereits eindeutig Spam versandt wurde, erfasst.
Erhält nun ein DSL-Kunde eine solche IP-Adresse, ist die Wahrscheinlichkeit, dass seine Mails als Spam deklariert werden, gestiegen. Ist dann vielleicht sein Mail-Programm auch noch nicht ganz korrekt konfiguriert, dann ist ganz schnell der Schwellwert erreicht, ab dem dann Mails als Spam deklariert werden.
Auch diese Kriterien gelten als Spam-verdächtig:
- Versand als HTML-Mail
- Versand von MS Outlook, speziell als HTML-Mail
- Benutzung von MS Word als Mail-Editor
- Einbindung von Graphiken, speziell von versteckten
- Versand von identischen Mails an viele Empfänger
Als eine mögliche Abhilfe gegen das Problem "dynamische IP" kann der Einsatz eines sogenannten Smart Host dienen. Business Service Provider wie die BB-ONE.net bieten derartige Dienste an.
In der verlinkten pdf-Datei zeigen wir Ihnen, wie Mails von z.B. Alice-DSL in den Ruf von Spam kommen können.
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